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Privatgarten Kipp / Brakemeier

"Der Traum vom englischen Garten auf dem Lande" oder "Wie aus dem Nichts ein Paradiesgarten geschaffen wurde" - so lautet der Titel des Buches über diesen sehenswerten Garten in Ostwestfalen. Das Buch können wir nur wärmsten empfehlen, es ist sehr persönlich und ehrlich geschrieben.
Der Garten ist nur selten und meistens nur für Besuchergruppen geöffnet. Wer die Möglichkeit bekommt, sollte sich diese nicht entgehen lassen. Terrassengarten, Heckengarten, Naturgarten, Staudenrabatten und ein großer Waldgarten lassen die Gärtnerherzen höher schlagen.


Rosarium Sangerhausen

Die weltgrößte Rosensammlung ist hier zu bewundern. Ein Besuch lohnt sich besonders zur Hauptblütezeit Mitte Juni.
Sehenswert ist vor allem der Jubiläumsgarten, der Sammlung und Gestaltung zusammen kombiniert.

 


ega Park Erfurt

Dieser Park war zu DDR-Zeiten die Antwort auf die westdeutschen Bundesgartenschauen. Es ist schon beeindruckend, wie dieser Park sich in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Gewöhnungsbedürftig sind die unter Denkmalschutz gestellten Ausstellungshallen und Betonwasserbecken aus den 60er Jahren. Dennoch gelingt es den Machern der Gartenschau durch moderne Staudenanlangen diese sterilen Flächen modern und zeitgemäß aufzupeppen. Prädikat: sehr sehenswert!


Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

Weltkulturerbe der UNESCO. Dieser englische Landschaftsgarten wurde von Hermann Fürst on Pückler-Muskau und seinen Gärtnern zwischen 1815 bis 1844 angelegt. Er zählt zu den schönsten Landschaftsparks nach englischem Vorbild.
Spannend: der Garten liegt an der Neiße, der den Garten in eine Deutsche und eine Polnische Seite trennt. Beide Parkhälften können heute dank zahlreicher Neißebrücken ohne Grenzkontrollen besucht werden.
Außergewöhnlich: Nahe des Schlosses wächst eine der größen Strauchkastanien der Welt. In diese darf der Besucher sogar hineingehen! Innen fühlt man sich dann wie in einem riesigen Wald, dabei handelt es sich wirklich nur um eine einzelne Pflanze!

 


Arboretum Tharandt

Dieses berühmte Arboretum nahe Dresden gliedert sich in 2 unterschiedlichen Bereiche. Der östliche Teil ist der historische Teil in dem  zahllose Gehölze aus der ganzen Welt zu finden sind. Die Sammlung ist riesig - vielleicht zu riesig, da sich einige Pflanzen nicht richtig entfalten können. Dennoch ist dieser "urwaldähnliche Garten" spannend, der Besucher fühlt sich wie ein Entdecker.
Der neue westliche Teil ist gänzlich anders. Hier wurden 42 verschiedene nordamerikanischen Waldformationen aufgepflanzt. Eine tolle Idee! Der Besucher geht innerhalb von 2 Stunden durch die Baumwelt Nordamerika´s. Entweder durch die Wälder der Rocky Mountains, oder durch die großen Prärien oder eben durch einen Mammutbaumwald. Auch wenn die Pflanzen noch recht klein sind - aber Bäume wachsen bekanntlich schneller als man denkt... zumindest hier dürfen sie es!


Landschloß Pirna-Zuschendorf

Hortensien und Kamelien gehören zu den Lieblingspflanzen der Deutschen. Und von beidem findet der Besucher in diesem Garten reichlich. Im Winter stehen die Kamlien in den Schaugewächshäusern sowie mit einer großen Sonderausstellung im Schloss im Mittelpunkt. Im Sommer gilt das gleiche für die Hortensien. Übrigens: hier befindet sich die größte Bauernhortensiensammlung Deutschlands - diese werden meist in Töpfen im Freigelände präsentiert.  Zum Vergleichen sehr schön, gestalterisch eher langweilig.


Lausitzer Findlingspark Nochten

Ein Landschaftsgarten mitten im Braunkohletageabbau, gibt es denn keinen schöneren Standort? Das mag der eine oder andere Besucher denken. Aber auch DAS ist Deutschland und der Standort ist gut gewählt!
Auf der ca. 20ha aufgeschüttete Hügellandschaft findent der Besucher vor allem:  Steine.
Über 6000 Findlinge stammen allein aus dem nahen Bergbau, ein Lehrpfad gibt  Auskunft von wo genau und aus welcher Zeit diese Steine stammen.
Aber auch Pflanzenfreunde kommen zu ihrem Recht. Ein großer gut gepflegter Heidegarten, ein Alpinum und zahlreiche besondere Bäume sorgen für das nötige Grün im Park.


Schlosspark Pillnitz

Wer Dresden besucht, sollte unbedingt einen Abstecher nach Pillnitz einplanen. Am besten im März/April zur Blütezeit der ältesten Kamelie in Europa, die mit großem Aufwand im Winter vor Frost geschützt wird.
Oder man kommt ein zweites mal und besucht im Sommer den barocken Lustgarten, inkl. englischem Landschaftsgarten und Palmenhaus. Denrologen werden sich über zahlreiche Raritäten in XXL Format freuen, wie z.B. einer XXL Goldeiche (Quercus robur "Concordia").


Schloss Sanssouci

Dieses berühmtes Lustschloss von Friedrich I. von Preußen in Potsdam ist vor allem für seine 6 großen Weinbergterrassen bekannt.
Ein Besuch lohnt zu jeder Jahreszeit, so auch im Winter. Dann ist es besonders interessant zu beobachten, wie aufwändig eine Überwinterung von frostempfindliche Pflanzen wie z.B. Feigen im Freiland sein kann.


Wilhelmshöhe

Ein wunderbarer Landschaftspark am Rande der Stadt Kassel, der im italienischen Stil um 1700 gebaut wurde. Die Wasserspiele von damals sind auch heute noch in Betrieb. Interessant für den Gehölzkenner sind die zum Teil sehr seltenen Gehölze und Bäume im Garten.


Insel Mainau

Der vielleicht bekannteste Garten in Deutschland. Dank der milden Wetterlage gedeihen auf der Insel viele, bei uns in Norddeutschland nicht winterharte Exoten. Hervorzuheben ist auch der perfekte Pflegezustand der gesamten Anlage!
 


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