Baumschönheiten

Alte Baumriesen verzaubern uns Menschen schon seit Jahrhunderten. In zahlreichen Sagen und Geschichten spielen alte Bäume eine Hauptrolle.
Ist das der Grund warum wir von diesen urigen Gestalten so fasziniert sind?

Auch in der Wildeshauser Geest finden Sie zahlreiche urige und zum Teil sehr alte Bäume. Einige möchten wir hier näher vorstellen:

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Dötlinger Dorfeiche  Standort Dorfring

Seit angeblich 1000 Jahren steht dieser Baumveteran auf dem Dötlinger Dorfplatz. Sicherlich hat er schon bessere Zeiten erlebt. Jahrzehntelang haben Baumchirugen ihr "Bestes" gegeben, um diese Eiche am Leben zu erhalten. Mittlerweile hat die Vernunft gesiegt und unsere Dorfeiche darf in Ruhe sterben. Aber bis jetzt erfreut sie uns in jedem Jahr wieder mit einem neuen Austrieb.


Platane an der Alexanderkirche Wildeshausen

Kirchstraße
Neben der im 13. Jahrhundert entstandenen und sehr sehenswerten Alexanderkirche steht eine über 100 Jahre alte Platane. Ihre riesige Krone bietet vor allem im Sommer einen wunderschönen Schatten und für die Altstadt Wildeshausens einen wunderschönen Anblick.


Frieseneiche im Stühe

Standort Welsburger Damm; am besten erreichbar über den Wanderparkplatz in Immer (Stüher Straße)
Zugegeben die Eiche steht seit 1889 nicht mehr. Aber die Ausmaße müssen enorm gewesen sein. Zudem galt diese Eiche als Rastplatz und Treffpunkt für Reisende seit Jahrhunderten.
Nur wenige hundert Meter entfernt stand die Welsburg, deren Überreste aber schon seit Jahrzehnten verschwunden sind. Eine Schautafel lässt vermuten, wie sie damals ausgesehen hat.
Zudem war der Stühe das Zuhause des Wilddiebes Hasen Ahlers. Dessen (Lebens)Geschichten werden auch heute noch erzählt.


Friederikeneiche im Hasbruch

 Standort: Hude, erreichbar über den Parkplatz Am Forsthaus
Mit einem geschätzten Alter von ca. 1200 Jahren zählt diese Eiche zu den ältesten Bäumen in Niedersachsen. Benannt wurde sie nach Friederike Elisabeth Amalie von Oldenburg. Im Hasbruch sind noch weitere Baumriesen zu finden. Von einigen wie der Amalieneiche sind leider nur noch Reste zu bewundern.


Buchenallee in Großenkneten

Standort: Buchenallee
Die um 1840 gepflanzten Buchen haben ein gewaltiges Ausmaß. Und eine Autofahrt durch diese Allee ist ein besonderes Ereignis. Leider auch im negativen: vor allem bei Sturm lassen die Buchen zahlreiche Äste fallen. Daher wurden zahlreiche Bäume gefällt und durch neue Buchen ersetzt.


Älteste Douglasie Europas

Wer bietet mehr: diese Douglasie soll angeblich 1842, zeitgleich mit der Errichtung der Jagdhütte gepflanzt worden sein. Das ist Europarekord, laut Aussage der Landesforsten. Beeindruckend ist der Baum auf jedem Fall - auch wenn besonders in England weitaus größere Douglasien aufgrund des besseren Klimas zu finden sind.
Zu erreichen ist der Baum nur über einen Spaziergang, den man am besten am Forsthaus Sandkrug beginnt. (Auf der folgenden Homepage ist die Route hervorragend beschrieben)


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