Der wohl bekannteste Nationalpark Südafrikas ist fast genauso groß wie Rheinland-Pfalz und begeistert durch seine beeindruckende Vielfalt. Im Norden dominieren die Savannen und im Süden die dichten Wälder. Besonders um das Rastlager Skukuza mit seiner sommerlichen Regenzeit ist es besonders grün und vielfältig. Hier wachsen diverse Akazien, Bleiholz, Silbrige Clusterblätter, Sykomoren Feigen und diverse weitere Bäume. Eine Besonderheit ist der Marula Baum, auch Elefantenbaum genannt. Die Früchte sind nicht nur bei Tieren beliebt, sondern auch bei den Menschen, die daraus das bekannte Marula Bier herstellen.
Das aus der Vielzahl an aufkeimenden Bäumen kein Urwald entsteht, dafür sorgen die Elefanten, die gerne junge und auch alte Bäume bei ihren Wanderungen durch den Nationalpark niederlegen und vertilgen.
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Mitten im Kruger Nationalpark liegt eine einzigartige Baumschule. Diese hat die Aufgabe, die grüne Vielfalt des Nationalparks zu erhalten. So werden von den diversesten Pflanzen am Naturstandort Saatgut gesammelt und hier vermehrt. Die fertigen Pflanzen werden dann an die umlegenden Parks, Hotels und Rastlager verkauft. Ausgewildert im Nationalpark wird nicht, hier soll sich die Natur ganz ohne den Menschen weiterentwickeln.
Die wichtigste Aufgabe der Baumschule ist aber die Weiterbildung der heimischen Bevölkerung. Es wird gezeigt wie gesät, vermehrt, gepflanzt oder geschnitten wird.
Die Idee dahinter ist klar: Je mehr Menschen in der Region ihre eigenen Nahrungsquellen erschaffen, desto weniger greifen sie auf die Ressourcen des Nationalparks zurück.
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Der drittgrößte Canyon der Welt ist auch der grünste Canyon der Welt. Über 1000 unterschiedliche Pflanzenarten wachsen hier in einer einzigartigen Umgebung. Besonders eindrucksvoll wirkt der Canyon beim Aussichtspunkt Three Rondavels. Hier schaut man 800m in die Tiefe, wo der Blyde River Staudamm liegt. Dieser ist eingerahmt von gewaltigen runden Felsen, den sogenannten Rondavels an deren Hängen spektakulär Bäume wachsen.
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Das Highlight für die meisten Besucher sind die spektakulären Wasserfälle des Crocodile und Nels River, die später im Garten zusammenlaufen. Der pflanzenbegeisterte Besucher wird sich an den zahlreichen Pflanzen kaum sattsehen können. Der sehr gepflegte Garten überzeugt mit seiner großen Civien und einmaligen Cycas Sammlung. Cycas kennen wir in Deutschland als Palmfarn. Ein fürchterlicher deutscher Name, denn es handelt sich weder um Palmen noch um einen Farn. Cycas sind lebende Dinosaurier, die schon seit über 200 Millionen Jahre auf unserer Erde wachsen.
Eine weitere Attraktion ist ein 4m hoher Baumpfad der durch einen nachgepflanzen afrikanischen Regenwald führt. Auch wenn die Pflanzen noch gar nicht so alt sind. Die Bäume besitzen hier einen unglaublichen Jahreszuwachs und so fühlt man fühlt sich als Mensch schon jetzt winzig klein.
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Ist das nun ein Garten Center oder schon ein Freizeitpark? Diese Frage stellen sich viele, die diesen einmaligen Ort erstmalig betreten. Gegründet von Bremer Auswandern betreibt heute die zweite und dritte Generation eine außergewöhnliche Erlebnisgärtnerei, die mit ihren 23m hohen runden Strohhütten und tosenden Wasserfällen auffällt. Alles gebaut, damit sich der Besucher wohlfühlt. Viele Besucher kommen inzwischen aufgrund der ausgezeichneten Gastronomie. Dennoch besitzt die Pflanze immer noch einen sehr hohen Stellenwert. Die meisten davon werden in der eigenen Baumschule herangezogen. Präsentiert werden diese Verkaufspflanzen dann malerisch und nach Themen sortiert im riesigen Verkaufsgelände . Ein Wohlfühlort und für Olaf Schachtschneider eines der schönsten Garten Center der Welt.
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Am Rande von Johannisburg befindet sich ein weiterer Nationaler Botanischer Garten, der zu Ehren des Antiapartheid Kämpfer und Wegbegleiter von Nelsen Mandelas benannt wurde. Das Herzstück dieses Gartens ist der Witpoortjie Fall der am Ende des Gartens spektakulär an einer Felswand herunterfällt. Neben der großen Pflanzensammlungen mit einer unglaublichen Vielfalt von über 6000 unterschiedlichen Pflanzen ist der Garten auch für seine zahlreichen zeitgenössischen Kunstwerke bekannt. Regelmäßig werden örtliche, aber auch internationale Künstler eingeladen um hier ihre Objekte auszustellen. Es ist ein wahrer Augenschmaus wie die Macher Kunst und Pflanzensammlung stilvoll kombinieren.
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Direkt unterhalb des Regierungssitzes von Südafrika befindet sich ein hübscher Park, der von der weltweit größten Bronzeskulptur von Nelsen Mandela (immerhin 9m hoch) dominiert wird. Interessant sind aber auch die großzügigen Terrassengärten mit ihren zahlreichen Rosen und Staudenbeete, die sich in einem hervorragendem Pflegezustand befinden. Als Formgehölz wird hier statt Buchsbaum Ligustrum lucidum genutzt der ursprünglich aus Südost Asien stammt, und mittlerweile in Südafrika eingebürgert ist.
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Tsitsikamma bedeutet so viel wie wasserreicher Platz und so liegt dieser Park mit seinem ursprünglichen Urwald direkt am Indischen Ozean. Besonders beeindruckend ist, dass die Yellowwood (Podocarpus) Urwälder bis direkt an das Meer heranwachsen. Direkt am Meer an der Suspension Bridge setzt sich dann die einzigartige Fynbos Flora durch.
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Dieser Afrogelbholzbaum (Podocarpus falcatus) ist ca. 800 Jahre alt, 36m hoch und besitzt einen Stammumfang von über 9m. Es ist ein einmaliges Erlebnis diesen Baum zu besuchen. Der Weg führt durch heimischen Wald, in dem auch zahlreichen Baumfarne wachsen, bis man plötzlich vor diesem Riesen steht. Ursprünglich gab es an dieser Stelle viele solcher Bäume, bis der weiße Mensch kam und einen riesigen Hunger an Holz hatte.
Gut dass er diesen übersehen hat und uns auch heute noch zeigt wie mächtig die Natur sein kann.
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Diese kleine Halbinsel an der Garden-Route ist botanisch gesehen ein echtes Juwel. 70% der Pfanzen die hier wachsen sind endemisch, das heißt sie kommen weltweit nur hier vor. Zu finden sind z.B. zahlreiche unterschiedliche Protea, Heide und auch Geranienarten. Am besten erkundet man den Ort bei einer Rundwanderung. Dann kommt man auch an Höhlen vorbei in denen vor über 100.000 Jahren die San-Völker vom Fischfang lebten. Die Höhlen dürfen heute nicht mehr betreten werden. Nehmen Sie unbedingt genügend Wasser für eine Wanderung mit! Unterwegs gibt es kaum Schatten!
Wer einen Blick in das türkise blaue Meer wirft, kann über 8000 Pelzrobben bewundern.
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Man muss schon Nerd sein, um hier zu arbeiten. Den wer würde sonst freiwillig bei über 40°C in der Sonne arbeiten? Was für uns als viel zu heiß empfunden wird, ist für viele Kakteen die Traumtemperatur und so wachsen diese stacheligen Gewächse hier besonders gut. Und so wundert es nicht, dass der Schaugarten mit über 2000 Arten einer der schönsten und größten Sammlungen von Kakteen in Südafrikas ist.
Die Baumschule hat sich vor allem auf seltene heimische Arten spezialisiert und sogar die Erlaubnis aus der Natur Saat zu entnehmen. Das ist für die Erhaltung der Vielfalt besonders wichtig, denn Sammler vor allem aus Asien betreiben einen riesigen Raubbau und zahlen ein halbes Vermögen für Seltenheiten. So sorgt das Team der Baumschule für reichlich Nachwuchs, denn je mehr Pflanzen einer Rarität erhältlich sind um so mehr verlieren die Sammler an Interesse diese aus der Natur zu entnehmen.
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Passen Wein und Garten zusammen? Hier bei Van Loveren können wir eindeutig ja sagen. Seit der Ankunft von Jean Retief 1939 wurden regelmäßig Bäume gesetzt, die dem Garten ein schönes Gerüst geben und auch für ausreichend Schatten sorgen. Unter den Bäumen finden heute auch die Weinproben statt.
Meist wurden die Bäume zu den besonderen Anlässen gepflanzt. Sei es zur Geburt, aber auch zum Kriegsende. Eine besondere Liebe hat die Familie auch für Rosen, die in großer Vielfalt gesetzt wurden. Anders als in Deutschland lieben die Südafrikaner vor allem Edelrosen, die sich bei dem Klima gefühlt das ganze Jahr hindurch blühen.
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Dieser Pass gilt als spektakulärster Bergpass Südafrikas. Gebaut zwischen 1881 bis 1886 von Sträflingen, deren Strafe pro Arbeitsjahr um 7 Jahre reduziert wurde. Geplant wurde die Straße vom Schotten Thomas Bain. Es war sein Meisterwerk und wer diese Schotterstraße entlang fährt sieht, was er und seiner Erbauer geleistet haben. Zumal es damals keine Maschinen gab und alles in Handarbeit geleistet werden musste. Sei es die Durchbrüche oder aber auch der Bau der Trockenmauer, die ohne Zement erbaut wurde und noch heute ohne Schäden existiert.
Die Passtraße trennt die kleine Karoo von der Großen Karoo. Karoo bedeutet übersetzt „trockendes Land“ und tatsächlich wird es bei der Überquerung der Berge immer trockener. Bekommen die Pflanzen in der Küstenregion noch bis zu 800mm Regen im Jahr ändert sich das in der kleinen Karoo schon auf 250mm und in der Großen Karoo sind es dann weniger als 150mm. Dadurch entstand eine besondere endemische Flora. Statt Bäume wachsen hier sogenannte Fynbos (feiner Busch) bestehend aus diversen Proteaarten, Heidegewächsen, Restio – Gräsern und wundervollen Zwiebelpflanzen. Interessant ist, dass die Flora nur dann überlebt, wenn es regelmäßige zu Buschbränden kommt.
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Er ist wahrscheinlich der aktuell bekannteste Künstler Südafrikas. Bekannt ist Dylan Lewis vor allem für seine Raubkatzen Bronze-Skulpturen, die hier im Park mit der großartigen Landschaft zu verschmelzen scheinen. Eine Landschaft die Dylan über 2 Jahre lang mit dem Bagger geformt hat. Eigentlich wollte er nur einen Spielbereich für seine Kinder bauen, aber umso mehr er mit dem Bagger vertraut war baute er schließlich einen Garten, der eine harmonische Verbindung mit der Umgebung einging. Ähnlich wie wir es aus der japanischen Gartenästhetik kennen. Besonders wichtig war dem Künstler auch die Nutzung der heimischen Flora, vor allem der vielfältigen Fynbos. Und so findet man auf dem Gelände nicht nur großartige Kunst, sondern auch eine Vielzahl an beeindruckenden Pflanzungen aus Protea, Heide, Geranie und Co.
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Wer diesen Garten betritt merkt sofort, dass es sich um einen ganz besonderen Ort handelt. Erbaut von der berühmten Gartenbuchautorin Una van der Spuy. Geschickt spielt sie bei der Gestaltung mit der attraktiven Landschaft. Ähnlich wie wir dies aus den großartigen Gärten Englands kennen. Und so ist es auch kein Wunder, das die meisten Besucher sich nicht wie in Afrika fühlen. Das liegt auch an den uns vertrauten Stauden und Gehölzen, die im Garten verwendet wurden.
Ein weiteres Steckenpferd von Una waren die Bäume. Die meisten der 160 unterschiedlichen Bäume hat Una natürlich selbst gepflanzt. Leider wurde auch hier im Garten ein ursprünglich in China beheimate Borkenkäfer entdeckt, der zahlreiche Bäume befallen hat und einige schon zum Absterben gebracht hat. Hoffen wir, dass schnell ein Gegenmittel gefunden wird, damit dieser wundervolle Ort in seiner ganzen Schönheit noch lange erhalten bleibt.
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Mitten in der lebendigen Stadt Stellenbosch liegt dieser kleine botanische Garten, der 1922 von Professor Nel gegründet wurde. Als einer von nur 11 Gärten weltweit wurde dieser von der internationalen Organisation zum Schutz für Botanische Gärten (BGCI) als akkreditierter Naturschützer ausgezeichnet!
Es lohnt sich also, auch wenn der Garten nicht so groß ist. Der Rundweg führt vorbei an Seerosenteichen, der bekannten Fynbos Flora, am Baumfarnhaus und an den Bonsais. Südafrikaner lieben Bonsais in allen Variationen. So wundert es auch nicht, dass sich die hochwertigen Pflanzen sich in einem abschließbaren Gebäude befinden.
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Dieser Privatgarten ist nur selten für die Öffentlichkeit geöffnet. Sollte dieser während Ihres Südafrikbesuchs geöffnet haben, dann ist das unsere absolute TOP Empfehlung. Sandy Ovenstone hat den Garten seit den 1950er Jahren mit verschiedenen Gartendesignern gestaltet. Im Eingangsbereich wirkt alles sehr europäisch und englisch mit seinem formalen Garten inkl. Staudenborder und Rosenbeet. Alles in weiß/grün gehalten und eine wundervolle Augenweide mit seinem weißen kapholländischen Herrenhaus im Hintergrund. An der großen Einfahrt wachsen Hortensien unter den riesigen Eichenbäumen – hier wirkt alles sehr Englisch.
Das ändert sich im tropischen Garten mit seinem großen Wasserlauf. Hier wachsen Palmen und Bambus dschungelartig und doch wurde alles mit sehr viel Überlegung gepflanzt. Die kleinen Wasserfälle sorgen dafür, dass die nervigen Stadtgeräusche geschluckt werden – kurz: hier ist das Paradies.
Aber auch dieses Paradies ist aktuell gefährdet. Ein Borkenkäfer aus China treibt sein Unwesen und hat schon etliche Bäume zum Absterben gebracht! Hoffen wir, dass die Südafrikaner schnell ein Gegenmittel finden.
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Ralph Henry Arderne war ein erfolgreicher Holzhändler, Tischer und leidenschaftlicher Pflanzensammler. Ursprünglich aus Cheshire (England) baute er hier in Kapstadt seinen eigenen kleinen botanischen Garten, das Saatgut brachte er damals bei der Einreise gleich aus Kew Gardens mit. Durch seinen guten Kontakt mit dem Kew Gardens Direktor Sir William Hooker kam er zudem an immer mehr Pflanzen. Auch von den Schiffen, die aus aller Welt in Kapstadt anlandeten, kaufte er zahlreiches exotisches Saatgut , das er pflanzte. Hier steht heute noch eine riesige Norfolk Pine, von der vermutlich alle anderen Exemplare in der Kapstadt Region abstammen. Viele weitere Bäume im Park haben ebenfalls eine stattliche Größe erreicht. Man ist einfach nur sprachlos und voller Demut, wenn man neben Giganten wie der Moreton Bay Feige (Ficus microphylla), der riesige Queensland Kauri (Agathis robusta) (beide aus Australien) oder der Aleppo Kiefer (Pinus halepensis), die normalerweise im Mittelmeerraum beheimatet ist, steht.
Weiterhin wachsen im Park riesige Kampferbäume aus deren Rinde Zimt herstellt wird. Damit die örtliche Bevölkerung den Baum nicht entrindet werden die Stämme zur Sicherheit regelmäßig mit Farbe bestrichen. So einfach geht das hier in Südafrika.
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In der Adderley Street gibt es den bekanntesten und traditionsreichsten Blumenmarkt in Kapstadt. Ihren Ursprung hat der Markt in den 1880er Jahren als Nachkommen der versklavten Menschen hier Blumen verkauften. Während der Apartheit in den 1960er Jahren wurde versucht den Markt aufzulösen, aber die Verkäufer protestierten damals erfolgreich dagegen. Die Vielfalt der angebotenen Blumen ist enorm. Besonders groß ist die Auswahl an Protea. Der absolute Saisonhöhepunkt ist übrigens der Valentinstag.
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Der Park ist heute die grüne Lunge Kapstadts. Ursprünglich handelte es sich um einen Gemüsegarten, gegründet von der Hollänischen-Ostindischen Handelskompanie, um die Segelschiffe mit frischem Gemüse zu beliefern. Später entstand hier der erste botanische Garten Kapstadt. Ralph Henry Arderne (siehe Arderne Gardens) war einer der Gründer und steuerte diverse Pflanzen bei. Heute ist der Ort ein beliebter Park mit Rosengarten, diversen Denkmälern und Heimat des ältesten Birnbaum Südafrikas der ca 1652 gepflanzt wurde.
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Der bekannteste und mit 528 ha größte Botanische Garten Südafrikas. Wunderbar unterhalb des Tafelbergs gelegen mit toller Blickachse auf Kapstadt. Gegründet wurde der Garten erst 1913 um die einzigartige Flora der Fynbos zu erhalten. Schnell erlang der Garten Weltruhm, vor allem auch weil dies der Lieblingsort von Nelson Mandela war.
Im unteren Teil des Gartens findet der Besucher sehr gepflegte gestaltete Gärten, wo auch örtliche und internationale Künstler ihre Kunstobjekte ausstellen. Diese Gestaltung ändert sich im oberen Bereich wo es auch die schönsten Blickachsen auf Tafelberg und Kapstadt gibt. Hier wachsen die heimischen Pflanzen in gattungsaufgeteilten Beeten. Damit diese Sammlungen nicht nur von Nerds bewundert werden, werden die Beete inzwischen mit weiteren Fynbos Pflanzen ergänzt. Hier darf es auch ein wenig wilder zugehen. Ein zeitgemäßes Konzept um u.a. die Pflege zu reduzieren und der Natur mehr Freiraum zu geben. Allerdings überwuchern einige Ergänzungspflanzen inzwischen die Sammlungen – hier müsste dringlichst mehr eingegriffen werden. Ein weiteres Ärgernis ist die schlechte Ausschilderung der Sammlungen im gesamten Garten.
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Der Tafelberg, eines der bekanntesten Wahrzeichen Südafrikas, erhebt sich majestätisch über Kapstadt und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt und die umgebende Landschaft. Aber nur dann, wenn nicht die gefürchtete „Tischdecke“ aus Wolken über dem Berg hängt. Diese Tischdecke, die bei den Besuchern aufgrund der fehlenden Aussicht so gefürchtet ist, sorgt aber auch für eine ungewöhnliche Flora. So wachsen hier weit über 1400 unterschiedliche Pflanzen wovon 70% endemisch sind, also nur hier auf dem Tafelberg vorkommen. Besonders reichhaltig ist die Anzahl an unterschiedlichen Heidepflanzen und Protea-Gewächsen.
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Die meisten Touristen reisen zum Kap um sich hinter dem bekannten Holzschild fotografieren zu lassen. Nur wir Gärtner nicht, denn wir wissen, dass rund um das Kap fast 20 Prozent aller afrikanischen Pflanzenarten wachsen. Über 9000 unterschiedliche Pflanzen wurden hier gezählt. Viele davon endemisch, also nur hier am Kap zu finden. Selbst der Laie merkt, dass er auf dem Weg zum Kap durch die verschiedensten Vegetationsstufen fährt. Direkt am Kap dominieren Heide und Seggen, an den Bergrücken, wo es mehr geschützt ist, wachsen Protea und weitere Hartlaubgewächse. Und in den feuchten Senken haben sich sogar unterschiedliche Süßwasser-Wasserpflanzen angesiedelt. Daher unser Tipp: schnell ans Kap, Pflichtfotos machen und langsam in Schrittgeschwindigkeit zurückfahren und regelmäßig Botanisier-Stopp einplanen um diese gigantische Vielzahl an Arten wahrzunehmen und zu entdecken.
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Wenn Gärtner eine Urlaubsreise planen - spielt der Gartenbau immer eine Rolle. Die Auflistung auf dieser Seite ist selbstverständlich nicht vollständigt. Sie zeigt nur die interessantesten Gartenziele, die wir besucht haben.